MMR-Impfung

kurz & knackig

FAKT 1

"Eine Immunthrombozytopenie (siehe PDF "Definition") ist als sehr seltene Nebenwirkung nach Masern-Mumps-Röteln- (MMR-)Impfung bekannt. In einer epidemiologischen Studie in England wurde das absolute Risiko einer ITP innerhalb von sechs Wochen nach einer MMR-Impfung bei Kindern im zweiten Lebensjahr mit einem Fall auf 22.300 Impfdosen errechnet."

QUELLE: PEI.de, Bundesgesundheitsbl 2009 DOI 10.1007/s00103-009-0961-y © Springer-Verlag 2009, Sicherheit von Impfstoffen

FAKT 2

"In einigen Impfstoffen ist Polygeline als Stabilisator enthalten (darunter in einigen Tollwut-, MMR- und Varizellenimpfstoffen). Polygeline kann ebenfalls Typ-I-Allergien verursachen. Von Infusionslösungen zur Anwendung bei Blutverlusten (die Polygeline in großer Menge enthalten, Haemaccel), ist bekannt, dass Polygeline auch eine direkte Histaminfreisetzung verursachen kann; bei wenigen Patienten (etwa 1%) kommt es dabei zu pseudoallergischen Reaktionen, die vor allem Hautreaktionen darstellten"

QUELLE: PEI.de, Bundesgesundheitsbl 2009 DOI 10.1007/s00103-009-0961-y © Springer-Verlag 2009, Sicherheit von Impfstoffen

FAKT 3

"Ungefähr 10 von 100 nicht gegen Masern geimpfte Kindern bekommen die Masern, bei den gegen Masern geimpften sind es 6 von 100 (Darunter sogar dreimalig Geimpfte). Laut Studiendaten erzeugen die Impfungen folglich einen Schutzeffekt von gerade einmal 40%."

QUELLE: Auswertung des Public-Use-File KiGGS, Kinder und Jugendgesundheitssurvey 2003 - 2006, Robert-Koch-Institut, Berlin 2008, durch Angelika Kögel-Schauz (zwischenzeitlich Müller).

FAKT 4

"Allgemeinreaktionen wie Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, Mattigkeit, Unwohlsein, Übelkeit, Unruhe, Schwellung der regionären Lymphknoten oder – nach Verabreichung von auf Basis abgeschwächter Lebendviren hergestellter Impfstoffe gegen Mumps, Masern, Röteln oder Windpocken – Symptome einer „Impfkrankheit“, zum Beispiel leichte Schwellung der Ohrspeicheldrüse (Mumps) oder ein Masernbeziehungsweise Windpocken-ähnlicher Hautausschlag oder kurzzeitige Gelenkschmerzen (Röteln)."

QUELLE: PEI.de, Bundesgesundheitsbl 2009 DOI 10.1007/s00103-009-0961-y © Springer-Verlag 2009, Sicherheit von Impfstoffen

FAKT 5

"Arthritiden (entzündlichen Reaktionen zum Beispiel an den Gelenken, an Blutgefäßen oder in einem Organ) treten nachweislich nach Rötelnimpfung auf. Sie entsprechen der Arthritis nach Rötelnerkrankung. Nach der Impfung von Kindern tritt diese Reaktion sehr selten auf, nach Impfung erwachsener Frauen jedoch sehr häufig (13–15%)."

QUELLE: PEI.de, Bundesgesundheitsbl 2009 DOI 10.1007/s00103-009-0961-y © Springer-Verlag 2009, Sicherheit von Impfstoffen

FAKT 6

"Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass sich gefährliche Viren nicht so leicht ausrotten lassen wie bislang angenommen. Denn um einen Erreger dauerhaft durch Impfungen aus der Bevölkerung zu entfernen, darf es keine Wirte im Tierreich geben, aus denen heraus es zu einer Neuinfektion kommen kann.

Paramyxoviren haben ihren Ursprung in weit verbreiteten Fledermäusen, von denen sich die Erreger auf den Menschen und andere Säugetiere ausgebreitet haben...

Die vielfältigen Mitglieder dieser großen Virusfamilie verursachen beim Menschen etwa Masern, Mumps, Lungenentzündungen und Erkältungskrankheiten. Die hochgefährlichen Hendra- und Nipahviren führen zu Gehirnhautentzündungen, an denen jeder zweite infizierte Mensch stirbt."

QUELLE: Universität Bonn, "Ungeahntes Reservoir von Viren"

200px-Telegram_logo.svg.png
  • Facebook