Nebenwirkungen des MMR-Impfstoffes Priorix

Wie im Artikel „Gebrauchsinformation“ bereits beschrieben, wurde der MMR-Impfstoff Priorix vor seiner Markteinführung in einer klinischen Prüfung an etwa 12.000 Personen getestet. Diese Information findet man jedoch nicht in der Gebrauchsinformation, sondern nur in der Fachinformation, die der Normalbürger nicht zu Gesicht bekommt und im Normalfall nicht mal weiß, dass diese existiert.

„Das folgende Nebenwirkungsprofil basiert auf Daten von ungefähr 12.000 Personen, denen Priorix in klinischen Prüfungen verabreicht wurde.“

Dies bedeutet das sämtliche Nebenwirkungen, sowie die Angaben der Häufigkeiten, alleine aus dieser klinischen Überprüfung stammen! Nach besagter Markteinführung wurden dann erst weitere Nebenwirkungen gemeldet. In der Fachinformation wird dies wie folgt beschrieben:

„Die folgenden Nebenwirkungen wurden in wenigen Fällen während der Anwendung nach der

Markteinführung beobachtet. Da diese Fälle auf freiwilliger Basis aus einer Population unbekannter Größe gemeldet werden, kann deren Häufigkeit nicht zuverlässig abgeschätzt werden.“

Das Paul-Ehrlich-Institut schreibt zu den Nebenwirkungen 2013 Sicherheit Impfstoffe Masern Mumps Röteln:

"Da nicht alle Reaktionen gemeldet werden und es für Deutschland bisher kein Impfregister gibt, mit dem die Exposition in den einzelnen Altersgruppen exakt bestimmt werden kann, kann aufgrund der gemeldeten Verdachtsfälle von Impfkomplikationen kein Rückschluss auf die Häufigkeit einer Impfreaktion ermittelt werden."

"Es können auf der Basis der passiven Surveillance keine Aussagen zur tatsächlichen Häufigkeit der Nebenwirkungen getroffen werden."

Quelle: PEI 2013-Sicherheit Impfstoffe Masern Mumps Röteln

Fakt ist also, dass wir ein Nebenwirkungsprofil haben, das auf gerade einmal grob 12.000 Testpersonen beruht und nach sporadischen Meldungen nach Markteinführung, die nicht wirklich eingeschätzt werden können, . Das Paul-Ehrlich-Institut gibt zudem noch zu, dass über die Häufigkeit der Nebenwirkungen gemeldeter Verdachtsfälle von Impfkomplikationen keine Rückschlüsse ermittelt werden können. Fakt ist auch, dass eine Untersuchung der pharmakokinetischen Eigenschaften bei Impfungen nicht als notwendig erachtet wird. Ein anderer Fakt der noch hinzu kommt, ist, dass sämtliche Doppelblindstudien darauf beruhen, dass der Placebo-Impfstoff, alle Zusatzstoffe enthielt, die der originale Impfstoff auch enthielt. Dabei geraten gerade die Zusatzstoffe in letzter Zeit immer mehr in Verdacht, krankheitsauslösend zu sein.

Schauen wir uns also die gelisteten Nebenwirkungen an:

Während der klinischen Studien mit Priorix traten die folgenden Nebenwirkungen auf:

 

Sehr häufig (Nebenwirkungen, die bei mehr als 1 von 10 Impfstoffdosen auftreten können)

•Rötung an der Injektionsstelle

•Fieber (38°C oder höher)

 

Häufig (Nebenwirkungen, die bei bis zu 1 von 10 Impfstoffdosen auftreten können)

•Schmerzen und Schwellung an der Injektionsstelle

•Fieber (höher als 39,5°C)

•Hautausschlag (Flecken)

•Infektion der oberen Atemwege

Gelegentlich (Nebenwirkungen, die bei bis zu 1 von 100 Impfstoffdosen auftreten können)

•Mittelohrentzündung

•Lymphknotenschwellung an Hals, Achsel oder Leiste

•Appetitlosigkeit

•Unruhe

•Ungewöhnliches Schreien

•Schlaflosigkeit

•gerötete, gereizte und tränende Augen (Konjunktivitis)

•Bronchitis

•Husten

•Schwellung der Ohrspeicheldrüsen (Drüsen in der Wangengegend)

•Durchfall

•Erbrechen

Selten (Nebenwirkungen, die bei bis zu 1 von 1.000 Impfstoffdosen auftreten können)

•Fieberkrämpfe

•Allergische Reaktionen

Daten nach der Markteinführung:

Die folgenden Nebenwirkungen wurden in wenigen Fällen während der Anwendung nach der Markteinführung beobachtet. Da diese Fälle auf freiwilliger Basis aus einer Population unbekannter Größe gemeldet werden, kann deren Häufigkeit nicht zuverlässig abgeschätzt werden:

Infektionen und parasitäre Erkrankungen:

Meningitis, Masern-ähnliches Syndrom, Mumps-ähnliches Syndrom (einschließlich Orchitis (Entzündung des Hodens), Epididymitis (Entzündung des Nebenhodens) und Parotitis (Entzündung der Ohrspeicheldrüse))

Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems:

Thrombozytopenie (Mangel Blutplättchen), thrombozytopenische Purpura (Autoimmunkrankheit)

Erkrankungen des Immunsystems:

Anaphylaktische Reaktionen

Erkrankungen des Nervensystems:

Enzephalitis*(Gehirnentzündung), Zerebellitis (Entzündung des Kleinhirns), Zerebellitis- ähnliche Symptome (einschließlich vorübergehende Gangstörungen und vorübergehende Ataxie),Guillain-Barré-Syndrom (entzündliche Erkrankung der Nerven), transverse Myelitis (neuroimmunologischen Erkrankungen des zentralen Nervensystems), periphere Neuritis (Entzündung eines peripheren Nervs oder eines Hirnnervs)

Gefäßerkrankungen:

Vaskulitis (Gefäßentzündung)

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes:

Erythema exsudativum multiforme (akute entzündliche Erkrankung der Haut oder Schleimhaut)

Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen:

Arthralgie (Schmerzhaftigkeit eines Gelenkes​), Arthritis

Fachinfo ausschnitt.png

Interessant hierbei ist, dass der Hersteller der Impfung, nach eigener Aussage, keine Angaben über die Häufigkeit der gemeldeten Nebenwirkungen nach Markteinführung machen kann, dies aber trotzdem bei einer der Nebenwirkungen, der Enzephalitis (Gehirnentzündung), schlichtweg tut.

"Da diese Fälle auf freiwilliger Basis aus einer Population unbekannter Größe gemeldet werden, kann deren Häufigkeit nicht zuverlässig abgeschätzt werden."

"*Über eine Enzephalitis wurde mit einer Häufigkeit von unter 1 pro 10 Millionen Dosen berichtet. Das Risiko einer Enzephalitis nach Verabreichung des Impfstoffes liegt weit unter dem Risiko einer durch natürliche Erkrankungen verursachten Enzephalitis (Masern: 1 in 1.000 bis 2.000 Fällen; Mumps:2 bis 4 in 1.000 Fällen; Röteln: ungefähr 1 in 6.000 Fällen)"

Die Frage ist, warum der Hersteller dies also so explizit gerade bei der Nebenwirkung Enzephalitis tut (ohne dies überhaupt wissen zu können), die eben angeblich auch eine selten beobachtete Spätwirkung nach Masern sein soll. 

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